🔦 SPOTLIGHT: Céleste Kleinjans über Mut und Mental Health in der Startup-Welt

Zum Weltfrauentag möchten wir besonders die inspirierenden Frauen in der Gründerszene würdigen – einem Bereich, in dem weibliche Gründerinnen nach wie vor unterrepräsentiert sind. Laut des Female Founders Monitor 2023 werden nur 20% der Startups in Deutschland von Frauen mitgegründet, und nur 8% des Venture Capitals fließen an Teams mit weiblicher Führung. Diese Zahlen zeigen deutlich, wie wichtig es ist, mehr Frauen in der Startup-Welt zu unterstützen und sichtbar zu machen. Doch trotz dieser Herausforderungen gibt es Gründerinnen wie Céleste Kleinjans, die mit ihrem Mut, ihrer Vision und ihrem Engagement den Weg für viele andere ebnen. 🚀



Céleste Kleinjans ist Co-Gründerin von MINDZEIT, einer innovativen digitalen Plattform, die sich der Förderung von mentaler Gesundheit widmet. Mit ihrem Startup möchte sie eine Veränderung in der Art und Weise herbeiführen, wie Menschen Zugang zu Achtsamkeit und mentaler Gesundheitsförderung erhalten. Ihr Ziel: Einen breiten Zugang zu wissenschaftlich fundierten und individuell zugeschnittenen mentalen Gesundheitsangeboten zu ermöglichen – für Menschen aus allen gesellschaftlichen Schichten und Lebensbereichen. MINDZEIT ist weit mehr als nur eine App – es ist eine Bewegung hin zu einem gesünderen und achtsameren Umgang mit sich selbst und den eigenen Ressourcen. 🧠



Durch die Entwicklung von MINDZEIT setzt Céleste einen wichtigen Schritt, um das Thema mentale Gesundheit aus der Nische herauszuholen und für alle Menschen zugänglich zu machen. In einer Welt, die immer schneller und komplexer wird, ist es entscheidend, dass jeder Mensch die richtigen Werkzeuge an die Hand bekommt, um mit den alltäglichen Herausforderungen und psychischen Belastungen besser umgehen zu können. 💚



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TechBoost: Erzähle uns kurz von deinem Startup und was dich zur Gründung inspiriert hat.



Céleste: MINDZEIT® ist aus einer sehr persönlichen Erfahrung heraus entstanden. Als ich neun Jahre alt war, wurde meine Mutter unerwartet zum Pflegefall – und plötzlich trug ich eine Verantwortung, die für ein Kind eigentlich viel zu groß ist. Diese Zeit war extrem belastend, doch eine Freundin der Familie brachte mir kindgerechte Achtsamkeits- und Meditationstechniken bei. Dadurch lernte ich, meine Emotionen bewusst wahrzunehmen und mit der Situation besser umzugehen.



Diese Fähigkeit hat mich mein Leben lang begleitet. Während meines Studiums wuchs in mir der Wunsch, dieses Wissen über essenzielle mentale Fähigkeiten und wie man sie erlernen kann für möglichst viele Menschen zugänglich zu machen – und so wurde MINDZEIT® geboren.



Mittlerweile sind diese Fähigkeiten, in unserer zunehmend komplexen und digitalisierten Welt, für die gesamte Gesellschaft essenziell geworden. Mentale Belastungen betreffen längst nicht mehr nur Menschen mit Schicksalsschlägen, Traumata oder extremer Stressbelastung. Psychische Erkrankungen wie Depressionen und chronische Erschöpfung nehmen in der gesamten Gesellschaft Jahr für Jahr weiter zu. Doch den meisten Menschen fehlen nach wie vor die notwendigen Kompetenzen, um mit diesen Herausforderungen und Veränderungen besser umgehen zu können.



Hier setzt MINDZEIT® gezielt an: Unsere App verbindet wissenschaftlich fundierte Methoden mit innovativer Technologie, um mentale Gesundheit für alle zugänglich, personalisiert und alltagstauglich zu fördern. Unser Ziel ist es, mentale Überlastung zu verhindern, indem wir die Resilienz der Menschen präventiv stärken.



TechBoost: Wie hast du den Start in die Startup-Welt erlebt? Welchen Herausforderungen bist du begegnet?



Céleste: Mein Einstieg in die Startup-Welt war eher unüblich: Als Geisteswissenschaftlerin ohne technischen Hintergrund wollte ich ein digitales, wissenschaftlich fundiertes Produkt entwickeln – mit maximaler Reichweite und positivem Impact für die Menschen. Wir haben uns aus verschiedenen Gründen bewusst gegen Investoren entschieden. Das brachte jedoch die Herausforderung mit sich, mit sehr begrenzten Ressourcen kreativ und effektiv zu sein, extrem flexibel in meiner Rolle zu bleiben und ein hohes Maß an mentalem Durchhaltevermögen aufzubringen.

Genau hier hat uns unser eigenes Thema – Achtsamkeit, Selbstreflexion und Resilienz – enorm geholfen. Ein Startup zu gründen bedeutet, Unsicherheiten auszuhalten, Rückschläge zu meistern und mit kontinuierlichem Wandel umzugehen. Es gibt Tage, an denen alles großartig läuft – und am nächsten steht man vor unerwarteten Problemen.



Im Bereich innovativer Technologien existiert kein festgelegter Fahrplan – es ist ein Abenteuer mit ungewissem Ausgang. Man muss bereit sein, sich kontinuierlich anzupassen, neue Wege zu gehen und mit jeder Herausforderung zu wachsen, ohne dabei an die eigenen Grenzen zu stoßen.



TechBoost: Was ist dein größtes Learning bis jetzt?



Céleste: Mein größtes Learning ist, dass eine gute Idee allein nicht ausreicht – entscheidend sind die konsequente Umsetzung und die Fähigkeit, sich immer wieder anzupassen und produktiv mit Rückschlägen umzugehen. Erfolg entsteht nicht über Nacht, sondern durch kontinuierliches Lernen, Durchhaltevermögen und Flexibilität. Das heißt, Gründen ist kein Sprint, sondern ein Marathon.



Ein weiterer Schlüsselfaktor ist das richtige Netzwerk. Die Menschen, mit denen man sich umgibt, machen oft den Unterschied – sei es durch Wissen, Unterstützung oder neue Perspektiven.



Herausforderungen gehören zum Gründen dazu, und es hilft zu wissen: Alle kochen nur mit Wasser. Kreativität und der Mut, Chancen zu ergreifen, sind entscheidend. Und letztlich gilt: Wenn man nicht fragt, lautet die Antwort immer nein.



TechBoost: Was ist das nächste große Ziel, das du mit deinem Startup erreichen willst?



Céleste: Bei MINDZEIT® passiert gerade eine Menge – und so viel kann ich schon verraten: MINDZEIT wird noch intelligenter. Wir arbeiten an innovativen Weiterentwicklungen, die das Nutzererlebnis auf ein völlig neues Level heben werden. Was genau wir planen? Bleibt noch ein kleines Geheimnis. Aber eines steht fest: Wir haben große Pläne und werden in den kommenden Monaten einige spannende Neuerungen präsentieren.

Aber das ist erst der Anfang. Wir haben kürzlich unsere neue Brand [aɪ]fluencer® gelauncht. Mit [aɪ]fluencer® schaffen wir nicht nur Bewusstsein für den verantwortungsvollen Umgang mit KI, sondern befähigen Menschen, KI gezielt als Werkzeug zu nutzen, um essenzielle Zukunftskompetenzen zu entwickeln und nachhaltig zu stärken.

In einer zunehmend komplexen Welt werden persönliches Wachstum, mentale Stärke und eine bessere Entscheidungsfindung immer wichtiger – nicht nur im Business, sondern auch im privaten Leben.



Danke für das Interview! 

Telekom TechBoost

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